Relevante Körperbereiche

Das Mikrobiom umfaßt grundsätzlich alle „Aussenflächen“ des Körpers. Dabei gehört nicht nur die Haut, sondern auch die Lunge zu den (im Körperinneren liegenden) Flächen mit Außenberührung.

Dabei liegt die besondere Herausforderung nahezu aller Außenflächen, das Körperinnere nicht nur durch eine möglichst stabile und sichere Barriere zu schützen, sondern gleichzeitig auch einen – meist sogar in beide Richtungen stattfinden – Stoff-Transfer zu gewährleisten.

Besonders groß ist dabei die Herausforderung im Darm. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur benötigte Nährstoffe, sondern auch Schadstoffe oder körperfremde Bakterien, Viren oder Parasiten in Kontakt mit der Oberfläche geraten, besonders groß. Gleichzeitig müssen die Nahrungsbestandteile an den Blutkreislauf übergeben werden. Deswegen ist die Dichte an „Sicherheitskräften“ des Immunsystems in diesem Bereich extrem hoch. Das „Darm-Dilemma“ besteht somit in der Herausforderung, möglichst offen für wichtige Nährstoffe, aber gleichzeitig dicht geschlossen für Schadstoffe zu sein – eine Herausforderung, die die Darmwand bei zu hoher Belastung nicht mehr leisten kann. Dann dringen auch Schadstoffe in den Blutkreislauf, und in der Folge entsteht eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen bis hin zu schweren Krankheiten.

Grundsätzlich zeigt aber die Liste der Körperregionen mit Mittelohr, Stirnhöhle, Nase, Mundschleimhaut, Zahnfleisch, Rachenraum, Luftröhre und Lunge, Hautoberfläche, Magen-Darm-Trakt und Genital-Schleimhaut wie z.B. Harnröhre oder Vaginalbereich bei der Frau, wie verbreitet die Störungen gegenwärtig bereits sind – und wie groß der Bedarf nach einer ursächlichen Therapie mittlerweile ist.


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